Louise präsentiert: Michaels aktuelle Plattentipps

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Michaels aktuelle Plattentipps

Die ersten Platten des aktuellen Jahres sind wegsortiert und findet Ihr hier!
(01.05.2018)

The Sea And Cake: "Any Day" (Thrill Jockey, Mai 2018)

(13.05.2018)
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Horse Feathers: "Appreciation" (Kill Rock Stars, Mai 2018)

(13.05.2018)
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Damien Jurado: "The Horizon Just Laughed" (Secretly Canadian, April 2018)
Witzigerweise diametral zu Okkervil River hat mich bei Damien Jurado beim ersten Hören vor allem der Klang der Keyboards (B3!!!) begeistert! Kein Saxofon, dafür aber viele Gitarren. Insgesamt bleibt die Begleitung doch immer schön aufgeräumt, was ich im Moment sehr mag.
(12.05.2018)
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Okkervil River: "In The Rainbow Rain" (ATO, April 2018)
Will Sheff und seine Band höre ich mir immer an, wenn es was Neues zu Hören gibt. Den Titel "In The Rainbow Rain" fand ich zuerst etwas ungelenk bzw. zu platt, vor allem wenn man sich das mal in's Deutsche übersetzt, aber dann war das Cover doch so schön und der erste Klangeindruck so gut, dass ich die Vinylversion geordert habe. Beim zweiten und dritten Hören finde ich jetzt aber die Keyboards und das Saxofon immer unangenehmer (so 80ermäßig), dass ich jetzt nicht weiß, ob das vielleicht doch ein Fehlkauf ist ...
(12.05.2018)
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Van Morrison & Joey DeFrancesco: "You're Driving Me Crazy" (Sony/Legacy/Exile, April 2018)
Herr Morrison ist in den letzten Jahren veröffentlichungstechnisch ja wieder sehr aktiv. Außer bei "Keep Me Singing", der letzten Platte vornehmlich mit neuen, eigenen Liedern, hat mich das aber nicht mehr so wirklich interessiert. Deshalb wollte ich "You're Driving Me Crazy", das dritte, kurz hintereinamder folgende Album mit Jazz- und Bluesklassikern, auch komplett ignorieren. Ein paar Gründe haben mich dazu bewogen, doch mal hineinzuhören und mir diese Doppelalbum (über 70 Minuten!) dann sogar zu kaufen: neben einigen Coversongs aus der genannten Kategorie werden hier vor allem eher unbekannte Songs des Meisters mit einer virtuosen Jazzband unter der Leitung des mir bislang unbekannten Hammond-B3-Organisten und Trompeters Joey DeFrancesco neu interpretiert. Dabei gefällt mir besonders gut die neue Version des"Astral Weeks"-Klassikers "They Way Young Lovers Do". Nur die Shuffle-Version des bekannten Titels "Have I Told You Lateely" finde ich genauso uninteressant wie das Original oder die Coverversion von Rod Stewart. Außerdem scheint der Meister auf seine alten Tage als Altsaxophonist immer besser zu werden und macht neben dem virtuosen Troy Roberts (an Tenor- und Sopransaxophon) dabei eine gute Figur. Ansonsten klingt vor allem die Hammond von Bandleader DeFrancesco wirklich toll.
(04.05.2018)
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Guru Guru: "Rotate!" (Trance Music, April 2018)
Da es anscheinend keine Vinylversion geben soll, wollte ich mir die neue CD eigentlich am Samstag auf dem wunderbaren Konzert der Band in Dorsten kaufen. Dort hat Mani Neumeier dann aber doch eine Schallplattenveröffentlichung für den kommenden Monat angekündigt, auf die ich natürlich warten muss. Jetzt heißt es also: habt bitte noch etwas Geduld, bevor ich was Schlaues über "Rotate!" sagen kann ...
(29.04.2018)

Konzerthighlight: Treffpunkt Altstadt, Dorsten, 27.04.2018.
Vor fünf Jahren wurden mit dem Album "Electric Cats" noch schlappe 45 Jahre Guru Guru gefeiert und ich war alleine zum Konzert nach Dortmund gefahren. Um mir vorort nicht beim Warten die Füße in den Bauch stehen zu müssen traf ich dort mit der üblichen Verspätung erst um ca. halb Neun ein, um dann verwundert festzustellen, dass ich dadurch schon einen größeren Teil des Konzertes verpasst hatte - und zwar eines richtig gutes Konzertes. Ohne mich an dieses wichtige Detail erinnern zu können bin ich dieses Mal mit meinen W4L- bzw. Rusty Nails-Kumpanen Locke und Jörn rechtzeitig angereist, was eine richtig gute Idee unseres Trommlers war, denn die Gurus fingen auch zu ihrem 50sten wieder pünktlich an - und waren dabei gefühlt sogar noch besser als vor fünf Jahren!

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LauraVeirs: "The Lookout" (Bella Union, April 2018)
Ganz oben auf meiner Liste von Künstlerinnen, von denen ich mir ungehört neue Platten kaufen kann, steht diese Lady. Jede ihrer Platten, die ich in den letzten Jahren neu gekauft habe, fand sich anschließend in meinen Jahrescharts wieder, mehrmals sogar auf Platz 1. Auch das neue Album ist von dieser Qualität, was wohl neben Lauras Stimme und Songs vor allem an der Produktion ihres Gatten und Trommlers Tucker Martine liegt. Außerdem gibt es (erstmals?) sogar ein Juwel von einem Coversong zu hören: nichts weniger als "Mountains Of The Moon" von meinen alten Helden, den Grateful Dead, zu finden im Original auf deren Album "Aoxomoxoa"
(29.04.2018)
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Josienne Clarke & Ben Walker: "Seedlings All" (Rough Trade, April 2018)
Das dritte Album des englischen Folk-Duos: so wie der Vorgänger ist es in jeder Hinsicht gelungen. Was ausserdem noch auffällt: Es klingt etwas mehr nach Singer/Songwriter und etwas weniger nach Folk. Neben Stimme und Songwriting wird Josienne als Saxofonistin und Blockflötistin immer interessanter, während ihr Partner zu einem immer besseren Gitarristen, Arrangeur und Tonmeister reift.
(28.04.2018)
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Kim Richey: "Edgeland" (Yep Roc, April 2018)
Die Liste der Künstler, von denen ich mir ungehört neue Platten kaufen kann, ist inzwischen überschaubar geworden. Die Sängerin und Songschreiberin aus Nashville gehört definitiv auf diese Liste! Als Gäste sind unter anderem die Labelkollegen Chuck Prophet, Robyn Hitchcock und Pat Sansone (vom Duo The Autumn Defense, ausserdem natürlich im Hauptjob bei Wilco!), sowie Pat McLaughlin und der mir bislang unbekannte Mando Saenz dabei.
Typisch für Nashville ist auch, dass die meisten der Lieder im Team mit anderen Songwritern aus Nashville entstanden sind. Hier möchte ich neben den bereits als Mitmusiker genannten Prophet, McLaughlin und Saenz noch Al Anderson (Ex-NRBQ) und Nashville Gitarrenlegende Mike Henderson erwähnen.
(27.04.2018)
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The Low Anthem: "The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea" (Joyful Noise, Feb. 2018)
Der Vorgänger "Eyeland" hatte ja die wunderbaren frühen Alben ("Oh My God, Charlie Darwin" und "Smart Flesh") um Elektronik und Krach erweitert und war mir, ehrlich gesagt, zu anstrengend. Das neue Album wollte ich deshalb zuerst auch ignorieren, habe dann aber trotzdem mal reingehört: Es gibt hier zwar so einiges Digitale zu hören, aber eben auch schöne Melodien und akustische Klänge - und keine irritierenden Lärmausbrüche. Ob ich's jetzt richtig gut finde? Das weiß ich noch nicht.
(18.04.2018)
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Tom Liwa: "Ganz Normale Songs" (Grand Hotel van Cleef, April 2018)
Vor etwa einem Jahr wurde das neue Album von Tom Liwa und seinen Flowerpornoes im Netz bereits angekündigt. Jetzt ist es zu meiner großen Freude da, auch wenn es nur unter dem Namen des Bandchefs daherkommt, aber immerhin sind alle seine Bandkollegen dabei.
Die "Ganz Normalen Songs" passen dieses mal auch auf eine Einzel-LP und haben alle extrem kurze Titel. Ob diese an den meisterlichen Vorgänger Umsonst & Draussen heranreicht kann ich noch nicht abschätzen, es ist auf jeden Fall sehr interessant und wurde Dank Produzent Tobias Levin auf jeden Fall richtig gut umgesetzt. Da konnte, wahrscheinlich zum ersten Mal, Liwas Musik mit dem Aufwand umgesetzt werden, die sie verdient. Das Plattenlabel unter den Leitung von Thees Uhlmann (Tomte) und Markus Wiebusch (Kettcar) scheint hier (relativ) viel Geld (und Liebe) hineingesteckt zu haben, ohne Liwa und seine Musik verbiegen zu wollen. So mag ich das.
(14.04.2018)
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Sly & Robbie meet Nils Petter Molvær feat. Eivind Aarset and Vladislav Delay: "Nordub" (Sony/Okeh, April 2018)
Hier haben wir mal ein gutes Beispiel dafür, dass ein Ding mehr als die Summer seiner Einzelteile ist bzw. zu sein verspricht: Sly & Robbie sind wahrscheinlich das beste, auf jeden Fall das bekannteste Rhythmusgespann des Reggae. Trotzdem habe ich mich noch nicht wirklich mit ihrer eigenen Musik beschäftigt. Auch von dem norwegischen Jazztrompeter Nils Petter Molvær kannte ich bisher nur sein bekanntestes Album "Khmer", das mir mal ein Freund kopiert hatte und auf dem Gitarrist Eivind Aarset auch bereits zu hören ist. Der Name des finnischen Klangtüftlers Vladislav Delay kam bisher nur als Produzent der finnischen Sängerin (mit äthiopischen Wurzeln) Mirel Wagner auf meiner Radar. Auf jeden Fall habe ich mir gesagt, dass das doch eine ziemlich spannende Mischung ist und mir das Album gefallen könnte. Ich kann sogar sagen: "Nordub" hat meine Erwartungen übertroffen!
(14.04.2018)
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Jeff Tweedy: "Together At Last" (Anti/dBpm, Juni 2017)
Da ich die letzten Wilco-Alben nicht mehr ganz so toll und Duo-Album mit seinem Sohn sogar enttäuschend fand habe ich mich für die Soloaufnahmen des Wilco-Chefs bei Neuerscheinung nicht interessiert. Jetzt gab's die Vinylausgabe bei meinem Lieblinx-Online-Händler mit zusätzlichem Kunden-Treue-Rabatt für schlappe 11 Oiro: Da musste ich schließlich doch noch zugreifen und lausche einem wirklich guten Album. Vielleicht liegt dass auch daran, dass es sich hauptsächlich um Wilco-Klassiker aus der mittleren Phase der Band handelt?
(14.04.2018)
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The Monochrome Set: "Maisieworld" (Tapete, Feb. 2018)
Die andere aktuelle Tapete-Aktion zur Rettung guter britischer Gitarrenmusik im noch jungen Jahr neben Peter Astor hat leider etwas länger gebraucht, bis sie der Postbote heute morgen bei mir abliefern konnte. Übrigenz und vorbildlicherweise wie immer bei Tapete als bezahlbares Vinyl inklusive CD für unter 20 Oiros!
(05.04.2018)
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David Kitt: "Yous" (All City, März 2018)
Nach dem 10-Zoll-EP "Still Don't Know" vom Januar gibt es nun das komplette Album des irischen Singer/Songwriters, den ich bisher nur durch eine vorzügliche Sammlung von Coversongs ("The Black And Red Notebook" von 2004) und seine Mitwirkung als unterstützender Gitarrist bei den Tindersticks kannte.
(29.03.2018)
Yo La Tengo: "There's A Riot Going On" (Matador, März 2018)
Was soll ich sagen? Wenn man(n) sich die neue Platte einer Band ungehört kaufen kann, dann die von diesem grandiosen Trio aus Hoboken/New Jersey - auch wenn der Mann vom Glitterhaus das neue Werk tendentiell langweilig findet. Ich aber sage: perfekter Gitarren-Trance!
(20.03.2018)
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Alela Diane: "Cusp" (AllPoints, März 2018)
Ein herzergreifend schönes Album der Sängerin, die hier erstmalig das Klavier als Basis der Lieder verwendet, dabei aber nie die Grenze zum Kitsch überschreitet.
(20.03.2018)
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Jono McCleery: "Seeds Of A Dandelion" (Counter, März 2018)
Der britischer Singer/Songwriter, auf den mich Heino Walter aufmerksam gemacht hat, spielt auf seinem neuen Album ausschliesslich fremdes Liedgut, u.a. von Vater und Sohn Buckley, sowie Scott Walker und den Cocteau Twins, weshalb ich natürlich hier zugreifen musste!
(20.03.2018)
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Pete Astor: "One For The Ghost" (Tapete, März 2018)
Das Hamburger Tapete-Label, einst von Dirk Darmstaedter (mit-)gegründet, entwickelt sich in letzter Zeit zum Hort für ehemalige Helden britischer Gitarrenmusik, die vielleicht zu Hause nicht mehr die richtige Wertschätzung finden. Nach Bid und seiner Band The Monochrome Set, Lloyd Cole, Martin Carr (Ex-The Boo-Radleys) und Stephen Duffy mit The Lilac Time hat dort jetzt auch der ehemaliger Chef von den Weather Prophets sein musikalisches Zuhause gefunden.
(11.03.2018)
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Jonathan Wilson: "Rare Birds" (Bella Union, März 2018)
Das dritte Album des Gitarristen und Studiotüftlers kann man zumindest in der limitierten (?) Vinylversion nur als echtes Prachtwerk zu beschreiben: farbiges Doppelvinyl, satte 80 Minuten Musik, fettes Beiblatt, Poster, Aufkleber und sogar eine bedruckte Stofftragetasche.
Auch die Musik selber ist meist gut bis sehr gut, auf jeden Fall immer sehr interessant. Zwei, drei mal trifft es aber leider nicht meinen Geschmack, und zwar dann, wenn Jonathan Wilson wie Adam Granduciel von The War On Drugs klingt, der versucht, wie Bruce Springsteen in den 80ern zu klingen. Eben nicht mein Geschmack.
(11.03.2018)
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Matthews' Southern Comfort: "Like A Radio" (MIG, März 2018)
Für die Musik von Iain Matthews habe ich immer etwas Platz in meinem Herzen (in meinem Ohr?), auch wenn da in den letzten Jahren nicht mehr soviel Neues kam. Immerhin ist der Mann ja auch schon über 50 Jahre im Geschäft, ich erwähne hier mal nur kurz die Bands Fairport Convention und Plainsong. Und im Rentenalter darf man es ja schließlich auch etwas ruhiger angehen. 1970, in der Frühphase seiner Kariere, hatte er mit der Band Matthews' Southern Comfort und Joni Mitchells "Woodstock" seinen einzigen Hit, bevor er die eigene Band verlassen hatte, die dann noch eine Zeit lang als Southern Comfort weitermachte. Seit einigen Jahren lebt Iain Matthews jetzt in den Niederlanden, wo er die Band auch mit heimischen Musikern wiederbelebt und mit ihnen jetzt seine nach meiner Zählung bereits dritte CD herausgebracht hat. Auf "Like A Radio" gibt es neben guten neuen Eigenkompositionen auch drei Neuaufnahmen von Coversongs, die bereits auf dem 1970er-Album "Later The Same Year" zu hören waren.
(03.03.2018)
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