Wenn es eine Formation gab, der man eine gelungene Symbiose von Asien, Afrika mit Jazz und Klassik zuerkennen konnte, dann war das mit Sicherheit Oregon. Mit dem umfangreichen Instrumentarium, mit diesen außergewöhnlichen, überallhin offenen Ohren der Bandmitglieder bot Oregon ja auch dazu beste Voraussetzungen. John Towner, Paul McCandless, Glen Moore und besonders Colin Walcott schufen 1979 mit ihrem zweiten Elektra-Album Wurzeln, die wirklich im musikalischen Himmel jener Zeit ihren Ursprung hatten.
Oboe, Englisch-Horn, Bassklarinette, sechs und zwölf-saitige Gitarre, Piano, Flügelhorn, Perkussion, Bass, Sitar, Tabla – so die vielseitige Instrumentierung – verliehen den neun Titeln bis dahin selten gehörte Klangfarben und markieren bis heute den Übergang aus der Hippie-haften mehr Country-Music geprägten Vanguard Periode bis zum klassischen späteren ECM-Sound. Insofern ist »Roots In The Sky« ein bis heute wichtiges Zeitdokument der Musikwelt zwischen 1970 und 1980. Eine seltene schwarze Scheibe, auf der es viel zu entdecken gibt!
A 1992 CD reissue of their 1979 album, among their only releases ever issued by a major label. It was characteristically free-wheeling and eclectic, with long stretches of classical, Asian, African, and jazz coming together, and the group mixing structured ensemble work with surging free solos.
(by Ron Wynn, All Music Guide)
Die wichtigsten Elemente sind die Ethno-Anklänge und die Instrumentenvielfalt, die ungekünstelt in die Songs integriert werden, wie zum Beispiel bei ›Sierra Leone‹.​ (.​.​.​) Für Jazzfans, die die erweiterte Fusion lieben, ist das Album ein Muss.​
(Good Times, August/September 2018)